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Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 01. September 2009 um 18:58 Uhr

Dezember 2014

Nachdem wiederholt Ungenauigkeiten bei den Messergebnisen aufgetreten sind, ist nun der Windstärkenmesser komplett ausgefallen.

Die letzten 5 Jahre in Wind und Wetter haben den Aussensensoren auch sichtlich zugesetzt. Insbesondere die Sonneneinstrahlung hat bei den Plastikgehäusen doch zu Vergilbung geführt. Daher ist es nicht verwunderlich, daß die beweglichen Teile nun auch zuerst ausfallen. Zu meiner Verwunderung gab es sonst keine Probleme mit der Hardware, insgesamt hat sich alles tapfer gegen die Natur behauptet.

Wenn man bedenkt, daß die technik Temperaturen von -15 bis plus 40 Grad ausgesetzt ist, hält diese Amateurtechnik wirklich gut was aus.

Da es für die WMR 928 von Oregon Scientific keine Ersatzteile mehr gibt, wird die Station nun komplett ausgetauscht.

Sie wird ersetzt durch eine WMR100 des gleichen Herstellers.





Hardware bis Dezember 2014


Wo kommen die Daten her, und wie kommen diese ins Internet ?


Im Grunde braucht man dafür relativ wenig Hardware, nur einen kleinen PC und die passende Software sowie ein PC-Wetterstation.

Die Wetterdaten werden 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche alle 60 Sekunden aufgezeichnet und sofort im Internet kostenlos zur Verfügung gestellt.

Gleichzeitig gehen noch Stationsmeldungen an mehrere Wetternetzwerke wie Westwetter.net oder Wunderground.com raus.


Die Wetterstation ist eine Oregon Scientific 928 NX. (ab 09/2009)

WMR 928 NX

Display mit Touchscreen

Aussensensoren mit Solarpanel zur Stromversorgung.

 Die Daten werden per 433MHZ Funktechnik an die Basisstation übertragen.



- Mit Außensensoren für Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Windrichtung/ Windstärke und Niederschlagsmessung
- Anzeige von Windchill-Temperatur (=gefühlte Temperatur) und Taupunkt
- Unterstützt max. 7 Sensoren (4 inklusive), weitere Thermo-/Hygrosensoren (THGR 228N) oder Wassersensor (THWR 288) sind separat erhältlich
- Solarbetrieb der enthaltenen Außensensoren
- Große Übertragungsreichweite: 100m (433MHz kabellose Funktechnik)
- Benutzerdefinierbare Wetteralarme
- Auswertung und graphische Darstellung von Wetterdaten am PC
- PC Software und RS232 serielles Schnittstellenkabel inklusive
- Funkuhr mit Kalender und Alarm
- Batteriewechselanzeige, Wandaufhängung

Im Juni 2012 wurde der PC abgeschaltet, und ein Sheevaplug mit Meteohub-Software installiert.

Leider musste nun auch die Statistik der Wetterdaten gewechselt werden. Der Siemens Rechner machte zwar keine Probleme, doch der Dauerbetrieb eines Computers ist nicht ohne Gefahren, bzw. auch mit relativ hohem Stromverbrauch verbunden. Der Sheevaplug verbraucht nur 5-10 Watt, und liefert dabei sogar Livedaten die per Flash animiert auf der Homepage dargestellt werden. Die Speicherung der Daten erfolgt über eine 4GB Flash Card. Das System selber läuft auf Linux und ist nicht grösser als ein Netzteil.

Foto: Wikipedia



bis Juni 2012:


Zur Aufbereitung der Daten und ist ein Siemens Scovery XS Computer angeschlossen mit 1Gh Prozessor mit 512 MB RAM. Vorteil diese PCs sind einmal die kleinen Abmessungen, und der extrem geringe Stromverbrauch von knapp 40 Watt. Er hat keine Festplatte mit mechanischen Teilen, das Betriebssystem läuft auf einer 8GB CF-Card, die durch einen Adapter als Festplatte angeschlossen ist.

Bei der Gelegenheit möchte ich noch mal ausdrücklich darauf hinweisen, daß es sich hier um eine Amateur-Wetterstation handelt,und ich keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten geben kann.

Die Kosten werden nur durch Idealismus und ein wenig Werbung getragen.


Vorher war 6 Jahre lang eine WS2300 im Einsatz, die sicherlich ein sehr gutes Kosten-/Nutzenverhältnis hatte, aber auch einige Nachteile. Ärgerlich ist z.B. , daß der Windmesser aufgrund seiner Konstruktion sehr ungenau ist, und Windböen nicht richtig erfasst. Dieser Nachteil wurden bei dem Nachfolger (der WS2350) korrigiert.


In diesen 6 Jahren gab es relativ wenige Ausfälle. Der Windmesser fiel nach 4 Jahren aus und wurde ersetzt. Nach 4.5 Jahren fiel der Regenmengenemsser aus. Das Display der Basisstation versagte nach 5 Jahren seinen Dienst. Gegen Ende der Laufzeit (August 2009) häuften sich dann massiv die Hardwaredefekte, so daß ein Totalaustausch und Ersatz der gesamten Wetterstationstechnik anstand. Der Regenmengenmesser versagte endgültig seinen Dienst. Der Windmesser funktionierte gar nicht mehr.



Die Daten werden von der Station an das Programm PC-Wetterstation übergeben, das die Wetterdaten ins HTML-Format umsetzt, und Auswertungen erstellt.

  mehr zu dieser Software finden Sie unter www.pc-wetterstation.de


Wenn man bedenkt, daß der PC auch 24/7 läuft, dies bei Temperaturen zwischen -10 und +50 Grad, da hatte ich aufgrund der langen Laufzeit von 6 Jahren mit mehr Problemen gerechnet. Daß die Rechner im Dauerbetrieb so belastbar sind, hätte ich von Nicht-Server-Technik nicht gedacht.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 23. Dezember 2014 um 19:34 Uhr